IDUGM54: Blick übern Tellerrand: Quark XPress 2017

Donnerstag, 22. Juni 2017 · 18:30–21:30 Uhr
Designschule München

Konkurrenz belebt das DTP

Vor etwa 14 Monaten hatten wir Matthias Günther zu Gast, der uns kurz vor dem Erscheinungstermin Quark XPress 2017 zeigte. Im Anschluss daran hatten alle die Möglichkeit, gegen eine kleine Spende an die IDUGM von ihm eine Volllizenz zu bekommen, sobald das Programm erscheint. Jetzt ist seit knapp einem Monat die Nachfolgeversion XPress 2017 verfügbar, die wieder einige Wünsche der Benutzer erfüllt und damit weiter zur aktuellen InDesign-Version aufschließt. Je nachdem, wo der persönliche Arbeitsschwerpunkt liegt, hat XPress die jüngere Konkurrenz auch bereits überholt.

Was das für uns Typografen, Gestalter, Drucker, Hersteller, Lektoren, … bedeutet und wie das Zusammenspiel mit den Adobe-Programmen und anderen Lösungen aussehen kann, wird uns auch diesmal Matthias Günther zeigen, der auch wieder einen »IDUGM-Spezial-Deal« im Gepäck hat. Hans und Wolf haben die neue Version bereits einige Zeit getestet und werden sicher die eine oder andere Erkenntnis aus dem Arbeitsalltag beisteuern.

Drumrum

Davor und danach haben wir wie immer Tipps, Tricks und Neuigkeiten von Adobe, InDesign & Co. sowie aus der lokalen, regionalen und internationalen Publishing-Szene allgemein.

In der Pause gibt es Pizza und Wasser/Apfelschorle zum »mischkalkulierten Selbstkostenpreis« von je 1 € je Stück Pizza bzw. 0,5-l-Flasche.

Allgemeines

IDUG-Veranstaltungen kosten keinen Eintritt und sind offen für alle – Alte wie Junge, Ein-/Umsteiger wie Profis. Uns ist jede(r) willkommen, die/der sich für InDesign, Typografie, DTP, Print- und Digital-Publishing interessiert! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – Einlass wird gewährt, solange der Platz reicht.

Jeder Teilnehmer erhält pro Abend gratis ein Los und nimmt damit an der Verlosung dieses Abends kurz vor Veranstaltungsende teil. Zu gewinnen sind je nach Verfügbarkeit Fachbücher, Videotrainings, Software und andere nützliche Dinge sowie mindestens einmal pro Halbjahr 1 Jahresabo Creative Cloud. Was genau es an diesem Abend zu gewinnen gibt, teilen wir Euch bei der Registrierung vor Ort mit. Gewinnen kann nur, wer bei der Ziehung seiner Nummer anwesend ist.

Anfahrt

Designschule München auf Google Maps

Sonstiges

Wir freuen uns über jede(n), die/der auf diese Veranstaltung hinweist, zum Beispiel mit diesem Banner auf der eigenen Webseite:

IDUGM54-Banner 300 mal 150
Banner-URL: http://idugm.de/data/idugm54_banner_300x150.png

IDUGM54-Banner 564 mal 70
Banner-URL: http://idugm.de/data/idugm54_banner_564x70.png

Ziel-URL für beide: http://idugm.de/idugm54

Wer das in einem anderen Format braucht, bitte melden.

Kommst du?

IDUGM53: Wie hätten Sie’s denn gern? Modulares Publizieren mit FrameMaker (mit und ohne XML)

Donnerstag, 27. April 2017 · 18:30–21:30 Uhr
Designschule München

Linktipps

InDesign, Photoshop & Co.

ProDesignTools, unsere Anlaufstelle für nicht mehr ganz aktuelle Adobe-Installationsprogramme, bietet eine wissenswerte Übersicht über Creative-Cloud-Dienste und -Funktionen, die sich auch nach Ablauf des 7-Tage-Testzeitraums nutzen lassen, wenn man beschlossen hat, kein Abonnent zu werden. [en]

Der italienische Anbieter von Publishing-Lösungen rund um InDesign hat auch eine tolle Übersicht, und zwar über jede Menge kostenloser und -pflichtiger, jedenfalls unverzichtbarer InDesign-Scripts, bei denen vermutlich die meisten von uns das eine oder andere wirklich wertvolle Helferlein entdecken. [en]

Ein Druckvorstufen-Blog aus Österreich mit Themen, die in den meisten Anleitungen, Schulungen und Fachbüchern meistens zu kurz kommen – rund um Photoshop, InDesign, Illustrator, Bildbearbeitung, Colormanagement und PDF/X.

Eigentlich wollten wir noch eine Browser-Lösung zur Visualisierung von Regulären Ausdrücken (vulgo GREP) empfehlen, haben aber in der Nachschau festgestellt, dass das wirklich nur für JavaScript gebaut ist und den InDesign-spezifischen Wortschatz leider nicht versteht. [en]

Gestaltung und Typografie

Unser tgm-Kollege Michi Bundscherer      hat einen bayerischen Blindtextgenerator fabriziert – für alle, die das übliche »Lorem ipsum« nicht mehr lesen können …

Alle erdenklichen Papierformate haben zwei Briten zusammengetragen. Schönheit und Nutzen in selten erreichter Höhe … [en]

Die besten kostenlosen Sans-Serif-Schriften

Digitales Leben

Alte Computer sinnvoll spenden

Anderes Leben

Was passiert mit mir, wenn ich wegen schwerster Krankheit oder Unfall nicht mehr in der Lage bin, meine Geschicke selbst zu beeinflussen? Die große Unsicherheit und entsprechend geringe Quote bei Organspende und Patientenverfügung wird ja immer wieder von verschiedensten Seiten angegangen. Der Humanistische Pressedienst berichtet über die Idee, die eigene Patientenverfügung im Netz abzulegen und per QR-Code, der auf die allgegenwärtige »Gesundheitskarte« aufgebracht wird, darauf zu verlinken. Das wirft natürlich neue Fragen auf, zum Beispiel nach dem Schutz der eigenen Daten und vor Manipulation des Dokuments. In einem freiheitlichen, säkularen und demokratischen Staat hätte ich da allerdings kaum Bedenken …

InDesign, FrameMaker und das gute XML

Unsere Referentin Ute Mitschke     ist Informationsarchitektin und beschäftigt sich seit 1994 mit der Optimierung von Erstellungsprozessen, der Strukturierung von Informationen sowie der Einführung von CMS und ist Spezialistin für Adobe FrameMaker und Microsoft Office. Sie arbeitet selbstständig als Beraterin und Trainerin und entwickelt XML-basierte Lösungen. Aktuelle Schwerpunktthemen sind Modularisierung, SVG und Meta-Informationen sowie die Verbesserung der Robustheit von Publikationsprozessen durch den Einsatz leicht handhabbarer Add-ons.

Adobe FrameMaker kann als großer Bruder von InDesign angesehen werden, ist aber eher der Techniker als als der Kreative. Besonders für große Publikationen mit komplexen Inhalten oder für Dokumente mit langer Lebensdauer, häufigen Änderungen und vielleicht sogar noch Übersetzungen in mehrere Sprachen ist das Programm geeignet.

Wer sich allerdings wesentlich auf die von InDesign vertrauten typografischen und vorstufenspezifischen Merkmale und Funktionen verlässt, wird in dieser Hinsicht schwer enttäuscht. Dem FrameMaker ist sein beinahe biblisches Alter zumindest noch in der von Ute vorgestellten 2015er Version an allen Ecken und Enden anzumerken – angefangen von der altbackenen Oberfläche (gut, das mag zum Teil daran liegen, dass er nur unter Windows verfügbar ist) bis hin zum fast völligen Fehlen von ICC-Farbmanagement und OpenType-Unterstützung. Wir lassen uns gerne die wichtigsten Dinge noch mal zeigen, sobald Bedienung und Funktionalität etwas besser zu dem Niveau aufgeschlossen haben, das Adobe mit InDesign ja vor 17 Jahren selbst gesetzt hat.

Sehr interessant ist dagegen die Möglichkeit, Inhalte in einzelne Dokumente aufzuteilen und diese in verschiedenen Publikationen wiederzuverwenden. Anders als vom Zusammenspiel InCopy–InDesign gewohnt sind die Module dann selbständige FrameMaker-Dokumente mit gestaltetem Text, Grafik, Tabellen, Fußnoten, Querverweisen und so weiter. Sie können sowohl XML-basiert angelegt wie auch als native FrameMaker-Dokumente gestaltet werden. In einer Publikation werden sie im Textfluss der Kapiteldateien innerhalb eines Buchs oder in Projektdokumenten referenziert eingefügt.

Ziele bei der Modularisierung und beim Aufbau von Publikationen aus Modulen:

  • automatische Anpassung des Modullayouts an das Publikationslayout
  • variable Wiederverwendung von Inhalten in diversen Varianten
  • effektive Aktualisierung von Inhalten für mehrere Ausgabevarianten
  • gleichzeitiges, verteiltes Arbeiten an Inhalten
  • Übersetzung nur von geänderten Inhaltsabschnitten

Das Modularisierungskonzept eignet sich nicht nur ausgezeichnet für die technische Dokumentation, sondern auch zur gleichzeitigen Gestaltung von Katalogen, Prospekten, Imagebroschüren und weiterem Marketingmaterial in der Industrie und bei Fachverlagen – sofern die wie erwähnt stark eingeschränkten typografischen Möglichkeiten nicht ins Gewicht fallen.

IDUGM46: Blick übern Tellerrand – Quark XPress

Donnerstag, 28. April 2016 · 18:30–21:30 Uhr
Designschule München

Linktipps

  • Die neue »Bibel« von Cleverprinting zu PDF/X und Farbmanagement ist von wenigen Tagen erschienen und gehört natürlich in jedes gute DTP-Büro.
  • Markzware hat eine klaffende Lücke geschlossen und eine QuickLook-Erweiterung für MacOS herausgebracht, die InDesign-Dateien anzeigen kann. Zwar mit Werbung umrahmt, dafür aber gratis.
  • Bez ist ein vielversprechendes Vektorprogramm fürs iPad – Testen kostet nichts.
  • Wer sich für Rechtschreibung und Grammatik im amerikanischen Englisch interessiert, ist in den erfahrenen Armen der Kommakönigin der Magazins »New Yorker« am besten aufgehoben.
  • Schweden hat jetzt eine Telefonnummer, unter der man irgendeinen Schweden anrufen und sich mit ihm unterhalten kann. Nach Aussage eines unserer Gäste können »mittelalte« Schweden meistens Englisch, alte Schweden oft Deutsch; junge Schweden eher keins von beiden.
  • Der ehemalige Entwickler des Browsers Opera fängt von vorne an, bleibt aber thematisch bei der E-Musik: Vivaldi möchte ein schneller, schnörkelloser und gut konfigurierbarer Browser für »Profis« sein. Sieht jedenfalls schon mal schön schlicht aus.
  • Burda stellt sein auf Drupal basierendes Web-Publishing-System Thunder der weltweiten »Community« zur Verfügung. Feiner Zug.
  • Die von uns kürzlich vorgestellte Affinity-Software von Serif soll in Kürze auch für Windows verfügbar sein. Dauert aber alles immer ein bisschen länger.
  • Eine schlichte Textseite zeigt, wie es sich anfühlt, von Dyslexie oder Legasthenie betroffen zu sein.
  • Das Völkische ist eigentlich die Domäne von »Bild«, »Spiegel« und anderer Medien für Menschen, die alles für wahr halten, wo groß »Wahrheit« draufsteht. Darum darf man bei dem Begriff Volksverschlüsselung schon etwas skeptisch sein, vor allem, weil gerade die Mitwirkung der Telekom nicht von vornherein nur Gutes vermuten lässt. Wir behalten das aber wohlwollend im Auge.
  • Die Erweiterung MailHub für Apple Mail kann E-Mails zeitversetzt senden, automatisch archivieren und einiges mehr.
  • Wer Probleme mit seinem MacBook-Netzteil hat, bekommt über ein Austauschprogramm von Apple eventuell ein neues.
  • Hans’ Empfehlung: Foxit Reader als Alternative für alle Fälle, in denen lästige und unlösbare Fehlermeldungen in Acrobat/Reader das Drucken von PDFs erschweren oder verhindern.

Quark XPress 2015/2016

[Text folgt vielleicht noch, ansonsten siehe auch IDUGM54]

IDUGM-Unterstützung mit unerwartetem »Nutzen«

Die meisten konnten es kaum glauben: Wer für die schwarz-weiße Kasse der IDUGM schlappe 30 € spendete, durfte sich in die Liste derer eintragen, die von Quark eine (darüber hinaus) kostenlose Vollversion von XPress 2016 erhalten, sobald diese (voraussichtlich Ende Mai 2016) verfügbar ist.

IDUGM44: Blick übern Tellerrand – Affinity Photo + Designer u.a.

Donnerstag, 21. Januar 2016 · 18:30–21:30 Uhr
Designschule München · Rossmarkt 15 · DE-80331 München

Seit fast genau acht Jahren ist die IDUGM bekannt für die fast kindliche Begeisterung der Standortleiter über raffinierte, elegante, ausgefuchste Funktionen und Lösungen in und rund um InDesign und andere Adobe-Programme – genauso wie für süffisante Kritik an schleppender oder ausbleibender Fehlerbehebung, marktfernen Produktein-, -aus- und -andernaseherumführungen und anderen nicht auf Anhieb nachvollziehbaren Entscheidungen aus dem Hauptquartier der Firma mit dem weißroten A.

Um uns selbst und unseren Mitgliedern zu versichern, dass wir weiterhin doch auf ziemlich hohem Niveau loben und lästern, schauen wir ein- oder mehrmals im Jahr über den oft zitierten Tellerrand. Schließlich wird fast täglich in irgendeinem Forum oder auf einer Veranstaltung damit gedroht, man habe jetzt die Schnauze voll und lasse sich von Adobe nicht mehr … (bitte Zutreffendes einsetzen). Und da möchten wir ja schon wissen, welche Möglichkeiten wir eigentlich haben, wenn zum Beispiel einer unserer Kunden oder Geschäftspartner so eine Drohung tatsächlich umfassend in die Tat umsetzen sollte. Und schließlich sollte es im Mutterland des freien Waren- und Geldverkehrs ja niemanden wundern, wenn sich die Kunden mal ein bisschen mit der allgemeinen Marktsituation vertraut machen.

Bei unserem ersten Treffen im Jahr 2016 widmen wir uns einem anderen großen A, nämlich der Affinity-Produktreihe des britischen Herstellers Serif. Bislang auf dem Markt sind die Programme »Affinity Photo« und »Affinity Designer«, mehr oder weniger offen als Alternativen zu Photoshop und Illustrator beworben. Wir zeigen in einem kurzen Überflug, was die wichtigsten Gemeinsamkeiten zum jeweiligen Adobe-Programm sind und was die größten Unterschiede, wo sie gut miteinander eingesetzt werden können und wo sie inkompatibel sind.

Drumrum

Davor und danach haben wir wie immer Tipps, Tricks und Neuigkeiten von Adobe, InDesign & Co. sowie aus der Publishing-Szene allgemein.

In der Pause gibt es Pizza und Wasser/Apfelschorle zum »mischkalkulierten Selbstkostenpreis« von je 1 € je Stück Pizza bzw. 0,5-l-Flasche.

Allgemeines

IDUG-Veranstaltungen kosten keinen Eintritt und sind offen für alle – Alte wie Junge, Ein-/Umsteiger wie Profis. Uns ist jede(r) willkommen, die/der sich für InDesign, Typografie, DTP, Print- und Digital-Publishing interessiert! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – Einlass wird gewährt, solange der Platz reicht.

Jeder Teilnehmer erhält pro Abend ein Los und nimmt damit an der Verlosung dieses Abends teil. Zu gewinnen sind je nach Verfügbarkeit Fachbücher, Videotrainings, Software und andere nützliche Dinge sowie mindestens einmal pro Halbjahr 1 Jahresabo Creative Cloud. Was genau es an diesem Abend zu gewinnen gibt, teilen wir Euch bei der Registrierung vor Ort mit.

Anfahrt

Designschule München auf Google Maps

Sonstiges

Wir freuen uns über jede(n), die/der auf diese Veranstaltung hinweist, zum Beispiel mit diesem Banner auf der eigenen Webseite:

IDUGM44

Banner-URL: http://we.complizenwerk.de/banner/idugm44_banner_300x150.png
Ziel-URL: http://idugm.de/idugm44

Das Ding hat 300 px × 150 px; wer’s in einem anderen Format braucht, bitte melden.